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Die reformierte Stadtkirche Zofingen. (Foto: Claudio Minonzo/WMC)
Die reformierte Stadtkirche Zofingen. (Foto: Claudio Minonzo/WMC)

Neues Vorstandsmitglied bei der Inländischen Mission

An der 155. Ordentlichen Mitgliederversammlung der Inländischen Mission, die in den neu bezogenen Büroräumlichkeiten in Zofingen stattgefunden hat, wurde die Rechtsanwältin Beryl Niedermann, Zumikon/Zürich, neu in den Vorstand gewählt. Sie ist als Rechtsanwältin, als Ersatzrichterin am Verwaltungsgericht sowie als Präsidentin der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich tätig und ist kirchlich bestens vernetzt.

Sie tritt die Nachfolge von René Zihlmann an, der während beinahe zehn Jahren intensiv in diesem Gremium mitgearbeitet hat und als Vizepräsident besondere Verantwortung trug. Der Stadtzürcher Pfarrer Andreas Rellstab wurde einstimmig zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Die Kirchgemeinden und Pfarreien im Kanton Zürich sind eine starke Stütze der Inländischen Mission: Während die Unterstützung der im 19. Jahrhundert armen Pfarreien im Diasporakanton Zürich den Anstoss zur Gründung der Inländischen Mission gab, fliessen seit der 1963 erfolgten staatlichen Anerkennung der römisch-katholischen Kirche im Kanton Zürich bedeutende Gelder von den Kirchgemeinden und Pfarreien zur Inländische Mission, wie Zihlmann in seinem Abschiedswort anmerkte. Ständerat Peter Hegglin, der Präsident der Inländische Mission, würdigte die aktive Mitarbeit und die wertvollen Anstösse von René Zihlmann im Leitungsgremium der Inländischen Mission.

In seinem Rückblick nannte Präsident Hegglin als besonderen Schwerpunkt des vergangenen Jahres den Umzug der Geschäftsstelle von Zug nach Zofingen, nötig geworden wegen der Totalsanierung der Häuser am bisherigen Standort. Er zeigte sich in seinem Rückblick besorgt über den spürbaren Spendenrückgang und dankte allen Spendern für ihre materielle und geistige Unterstützung der Inländischen Mission.

Die Mitglieder konnten sich bei einem Rundgang von den zweckmässig eingerichteten Büroräumlichkeiten nahe dem Bahnhof Zofingen überzeugen. Einhellig genehmigten sie den Geschäftsbericht und die von Denise Imgrüth erläuterten Rechnungen für das vergangene Jahr. Geschäftsführer Urban Fink-Wagner dankte allen Pfarreien und Kirchgemeinden für ihre Unterstützung. In Zusammenarbeit mit einer externen Fachperson unterziehen Vorstand und Geschäftsstelle ihre Arbeit einer Überprüfung, um die Wirksamkeit des Hilfswerks erhöhen und verbessern zu können.

Nach der Mitgliederversammlung und dem gemeinsamen Mittagessen führte Vorstandsmitglied Urs Staub eine packende Besichtigung in der Stadtkirche Zofingen durch, welche vor der Reformation eine katholische Stiftskirche war. (abs/ufw)