Den Bettag bewusst begehen – danken, Busse tun, beten

Bundeshaus in Bern. (Foto: Pixabay)

In der katholischen Kirche setzt der Bettag ein bedeutendes Zeichen der Solidarität unter den Pfarreien: Mit der Bettagskollekte der Inländischen Mission werden in der ganzen Schweiz zahlreiche Seelsorgeprojekte unterstützt, die deutlich machen, wie vielfältig und lebendig der Glaube in unserem Land gelebt wird.

Politik steht hinter ökumenischem Bettagsaufruf

Der Bettag ist ein staatlich angeordneter Feiertag. Zahlreiche Verantwortliche aus der Politik bekennen sich ausdrücklich dazu, «dass die Schweiz und die Welt in Gegenwart und Zukunft des Segens Gottes bedürfen», wie es im Bettagsaufruf 2026 heisst. Dieser wurde von Bundespräsiden Guy Parmelin sowie 80 Mitgliedern des National- und Ständerates unterschrieben.

Am Bettag, 20. September, findet im Berner Münster auch ein ökumenischer Festgottesdienst statt. Dieser wird unter anderem von Bischof Josef Stübi, Weihbischof des Bistums Basel, Rita Famos, Präsidentin der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz und Bischof Frank Bangerter von der Christkatholischen Kirche Schweiz gestaltet. Mitglieder des eidgenössischen Parlaments verlesen anschliessend den Bettagsaufruf.